Marvels
Kleine Gummiteilchen vom Reifenabrieb, die sich neben der Ideallinie sammeln. Kommt ein Fahrer auf diese dreckigen Stellen, bleiben die Gummiteilchen am heißen Reifen kleben und verschlechtern zunächst den Grip. Es kann aber auch vorkommen, dass ein Pilot in der Auslaufrunde des Rennens die Anweisung bekommt, extra diese Teilchen aufzusammeln, um das Gewicht des Fahrzeugs zu erhöhen. Das ist kein Scherz!
Maße eines Formel 1 Boliden
maximale Breite: 1800 mm - maximale Höhe: 950 mm
Mindestgewicht : 600 kg
Heckflügel: 1000 mm (B) - Endplatten 800 mm (H) - mind. 300 mm Abstand zur Fahrbahn. Die maximale Höhe des Heckflügels beträgt 80 Zentimeter, gemessen von der Referenzebene.
Der Heckflügel darf maximal vier Flügelelemente aufweisen, wobei ein Element auf die untere und drei auf die obere Ebene entfallen. Gemessen von der Referenzplatte müssen das untere Flügelelement in einem Fenster zwischen 300 und 375 Millimeter und die oberen in einem Fenster zwischen 600 und 800 Millimeter liegen.
Fronflügel: 1400 mm (B) - Endplatten max. 300 mm (H) - 100 mm Abstand über der Referenzebene
Mittelteil mit Seitenkästen: 1400 mm minimale Breite
Für die Dicke der Chassiswände sind mindestens 3,5 Millimeter vorgeschrieben. Davon entfallen 2,5 Millimeter auf einen aus Kevlar gefertigten Mantel. Zwischen den Achsen darf die Chassisbreite 1400 mm nicht überschreiten, das Gleiche gilt für den Frontflügel. Die maximale Höhe des Autos beträgt 950 mm, gemessen vom tiefsten Punkt des Fahrzeugs beziehungsweise dessen Referenzebene.
Cockpit:
300 mm Abstand zwischen Schuhsohle Fahrer und Monocoque:
50 mm Mindestabstand zwischen Lenkrad und Cockpitöffnung
550 mm Höhe - 850 mm Länge
300 x 300 mm Querschnittsabmessung
eine Schablone muss exakt in die Cockpitöffnung passen
Die Dicke des Kopf- und Nackenschutzes muss mindestens 75 mm betragen. Die Länge des Cockpits wurde 2001 von 775 mm auf 850 mm vergrößert. Der vordere Fußraum muss jetzt ausgepolstert sein. Die Mindestdicke beträgt hier 25 mm.
Alle Teile des Unterbodens, die weiter als 25 Zentimeter von der gedachten Mittellinie des Autos entfernt sind, gemessen von einem Punkt 33 Zentimeter hinter der Vorderachse bis zum hintersten Teil des Fahrzeugs, müssen mindestens fünf Zentimeter oberhalb der Referenzebene liegen (Stufe im Unterboden).
Reifen: Regen - Durchmesser 670 mm, Trocken - 660 mm
Medical Car De-Linkliste.de
Einsatzfahrzeug der Rennarztes. Es fährt die erste runde hinter dem Feld her und steht sonst, wie das Safety Car, stets Einsatzbereit.
Mischung
Zusammensetzung der Reifen. Ein weicher Reifen ist schneller auf Temperatur, haftet besser, ist aber auch schneller verschlissen. Eine härtere Reifenmischung hält längere Distanzen, ist aber nicht so schnell. Regenreifen sind von der Mischung her weicher als Rennreifen. Deshalb gehen sie unter trockenen Bedingungen auch schneller kaputt.
Misfire
Englisch, zu Deutsch: Fehlzündung.
Monocoque
Französisch, zu Deutsch: einschalig. So nennt man die Sicherheitszelle eines Formel 1 Fahrzeugs. Sie ist aus Kohlefaser gefertigt und kann extreme Kräfte aushalten. Sie ist sozusagen die Lebensversicherung des Fahrers. Es wird direkt mit Motor und Getriebe verschraubt, um eine höchst mögliche Verwindungssteifheit zu gewähren.
Monoposto
Italienisch, zu Deutsch: Einsitzer. Bezeichnet einen einsitzigen, offenen Rennwagen mit freistehenden Rädern.
Motor
Vom Reglement vorgeschrieben sind heckgetriebene Viertaktmotoren mit max. 10 Zylindern, max. 5 Ventilen pro Zylinder und max. 3000cm³ Hubraum. Die PS-Zahl variiert von 700 PS bis zu 850 PS. Das Gesamtgewicht des Motors beläuft sich auf ca. 100 kg und weniger. Turbinen, Wankelmotoren oder Turbo-Aufladung sind verboten. Untersagt sind weiterhin variable Auspufflängen, ovale Kolben und Energiespeicher, die den Motor in seiner Arbeit unterstützen.
Motorenregel
Ab 2004 darf an einem Rennwochenende nur ein Motor verwendet werden. Sollte es nötig sein, den Motor zu wechseln, so verliert derjenige 10 Plätze in der Startaufstellung.
Wenn alle Teams mit leistbaren Motoren ausgestattet werden können, wird diese Regel in den Folgejahren nicht verschärft.
Motorhome
Englisch, zu Deutsch: motorisiertes Zuhause. Die Fahrer und Teams haben im Fahrerlager riesige LKWs und Busse zu luxuriösen Wohnwagen umgerüstet, bzw. sich anfertigen lassen. Diese werden vor allem zur Bewirtung von VIPs oder als rollendes Zuhause für die Fahrer genutzt.
Motorsteuerung
Formel-1-Motoren verfügen über ein "Anti-Stall-Programm", um das Abwürgen des Motors bei einem Dreher zu verhindern. Es muss so programmiert sein, dass der Motor nach spätestens zehn Sekunden abgestellt wird, sollte der Fahrer in dieser Zeit nicht wieder in den Fahrmodus zurückgewechselt haben. Elektronische Fahrhilfen (z. B. Traktionskontrolle) sind seit dem 27. April 2001 wieder erlaubt.
Muletto
Italienisch, zu Deutsch: kleiner Esel. In der Formel 1 umgangssprachlich für Ersatzauto.